Reihe Zukunft der Arbeit
Teil 1: Man wird sich trauen müssen
Signale aus der Arbeitswelt von morgen

Wie könnte die Arbeitswelt der Zukunft aussehen? Wie verändern sich Arbeitsplätze, Organisation, Führung und Rahmenbedingungen der Arbeit? Wir stellen zukunftsorientierte Unternehmen und Mitarbeiter vor, sprechen mit Arbeitsexperten und Zukunftsforschern und gehen auf eine spannende Zeitreise in die Arbeitswelt des Jahres 2013.
Beschreibung:
"Sportarten wie Bungee-Springen sind Ausdruck mangelnder Anforderungen im Berufsleben." So provokativ beurteilt ein Unternehmer das, was gemeinhin als 'Krise der Arbeit' bezeichnet wird.
Massenentlassungen, Umsatzeinbrüche, Missmanagement, hoher Krankenstand und Rückzug in die Freizeit - das sind einige Zeichen dieser Krise. Die Ursachen liegen tiefer. Zum einen passt das alte Leistungs- und Führungssystem nicht mehr recht zu den Mitarbeitern von heute: Immer mehr Menschen suchen mittlerweile Aufgaben, an denen sie wachsen können, die mit Übernahme von Verantwortung und mit Freude am Tun verbunden sind.
Zum anderen behindern aber auch die starren Reglementierungen unserer Arbeits- und Sozialgesetzgebung die Entwicklung von flexiblen und selbst bestimmten Arbeitsformen. Wir stehen vor tief greifenden Veränderungen in der Verteilung, den Inhalten und der Organisation von Arbeit - ein Transformationsprozess, der auch unsere Volkswirtschaft verändern wird, bis hin zur Bewertung des Geldes.
Der Film "Man wird sich trauen müssen - Signale aus der Arbeitswelt von morgen" beschreibt diese Revision des Arbeitsbegriffes dort, wo sie bereits Fuß gefasst hat: In Unternehmen, bei Mitarbeitern und Chefs, die sich getraut haben, den Wandel zu vollziehen. Hier arbeitet man in selbst bestimmten Teams, gestaltet Arbeitszeit und Arbeitsinhalte selbst und trägt Verantwortung für Gewinne und Verluste. Hier werden Organisation und Hierarchie auf den Kopf gestellt. Hier müssen sich Mitarbeiter neuen und ungewohnten Aufgaben stellen, der Betriebsrat seine Rolle neu definieren und die Unternehmensführung lernen, Macht und Kontrolle aufzugeben.
Die Arbeitswelt von morgen - eine Unternehmergesellschaft?
"Selbstbestimmte Arbeit ist eine Herausforderung, die manchen überfordern wird", gibt ein Zukunftsforscher zu bedenken, doch "gleichzeitig wird damit der verloren gegangene Sinn in die Arbeitswelt zurückgeholt".
In unserem Film stellen wir folgende Unternehmen vor: Die Firma Schläpfer in der Schweiz - ein Stoffhersteller, der seine Firma nach und nach an seine Mitarbeiter verschenkt.
Der Schindlerhof bei Nürnberg - ein Hotel, in dem die Mitarbeiter Mitunternehmer sind, die sogar ihr Gehalt selbst bestimmen.
Die Firma Ploenzke in Wiesbaden - ein Unternehmen, in dem die Führungspositionen nach dem Rotationsprinzip besetzt werden.
Die Firma Würth in Künzelsau - eine große 'Mitarbeiterfamilie' mit außergewöhnlich hoher Motivation.
Die Jenoptik in Jena - ein ehemaliges Kombinat auf dem Weg zum internationalen Spitzenkonzern.
Die Weiberwirtschaft e.G. - eine Genossenschaft nur für Frauen, die dem Problem der Arbeitslosigkeit unkonventionell begegnet.

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